Zuerst verstehen

Zuerst verstehen, dann handeln.

Kinder tun selten etwas ohne Grund. Was von aussen wie Trotz, Bockigkeit oder Überdrehtheit aussieht, hat meistens eine nüchterne Erklärung — und wer sie kennt, reagiert anders.

Hier findest du kurze Erklärungen zu Situationen, die in fast jedem Haushalt mit Kindern vorkommen. Jede endet mit etwas, das du beim nächsten Mal tun kannst.

Immer dieselben drei Schritte

Jeder Beitrag ist gleich gebaut. Das ist keine Marotte, sondern der Grund, warum sich etwas davon behalten lässt: Du weisst nach dem zweiten Mal, wo was steht.

  1. Schritt 1

    Szene

    Eine konkrete Situation, die du wiedererkennst. Nicht «wenn dein Kind wütend wird», sondern die Kasse, der Schuh, die Tür.

  2. Schritt 2

    Übersetzung

    Was dabei im Körper und im Nervensystem vor sich geht — in normaler Sprache, ohne Fachwörter ohne Übersetzung.

  3. Schritt 3

    Werkzeug

    Eine Handlung, die in unter 60 Sekunden geht, mitten in der Situation, ohne Vorbereitung und ohne dass dein Kind mitmachen muss.

Wissen

Ausführlicher als ein Beitrag, und mit Quellen. Was hier steht, lässt sich nachlesen: Unter jedem Eintrag stehen die Stellen, auf die er sich stützt — Leitlinien von Fachgesellschaften, Fachliteratur, Standardwerke.

Was diese Seite nicht ist

Keine Beratung, keine Therapie, keine Diagnose. Hier steht niemand mit einer Praxis dahinter, der dein Kind kennt — und deshalb steht hier nie, was du tun musst.

Erklärungen ersetzen keine Fachperson. Wenn dich etwas anhaltend belastet, wenn eine Situation regelmässig eskaliert oder wenn du dir Sorgen um die Entwicklung deines Kindes machst: Das gehört zu jemandem, der hinschauen kann. Kinderärztin, Erziehungsberatung, Mütter- und Väterberatung.